[jax 2010] Spring – Past, Present, Future

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Wenn ich momentan eine Java Webapplikation bauen müsste, würde ich sie wahrscheinlich mit dem Spring Framework umsetzen. Im Rahmen der Jax 2010 hat Jürgen Höller (einer der Chefentwickler von Spring) einen Rückblick, eine Bestandsaufnahme und einen Ausblick auf Spring gegeben.

Danach spielte und spielt Spring, wie viele andere Frameworks und alternative Technologien (wie z.B. SWT und GWT), aus seiner Sicht vor allem in der Rolle als Plattform und Standards „Enabler“ eine große Rolle. D.h., dass Frameworks innovativer sind und höhere Release Zyklen aufweisen als Standards, wie z.B. JPA. Sie bieten vielmehr sogar die Möglichkeit neue Standards in bestehende Umgebungen zu integrieren.

So ist es mit Spring 3.0 möglich Anwendungen zu entwickeln, die Standards wie JPA 2.0 oder JSF 2.0 nutzen und trotzdem auch auf älteren JBoss, Websphere oder sogar Tomcat Installationen laufen können.

Diese integrative Rolle wird laut Jürgen Höller auch weiterhin den Weg von Spring bestimmen. Dabei sind für Juni/Juli 2010 die Version 3.1 und in 2011 auch die Version 3.2 vorgesehen. Diese werden wie in der Vergangenheit durch Milestone Releases immer nah an den neuesten Versionen der Standards gehalten oder sind ihnen sogar einen kleinen Schritt voraus.

2 Kommentare

  1. Hallo Gero,

    auch wenn der Chefentwickler „höllisch“ guten Code schreibt, heißt er doch Jürgen >>Höller<<, http://www.springsource.com/people/jhoeller 🙂

    Ansonsten: Die Lernkurve von Spring ist steil: Man muss nicht nur lernen, wie man Spring sinnvoll verwendet, sondern die Konzepte dahinter, die Probleme, die mit Spring gelöst werden.

    Glücklicherweise ist mittlerweile Spring Roo vorhanden (http://www.springsource.org/roo), das Einsteigern so etwas wie eine erweiterbare architektonische Blaupause bietet.

    Solltest Du ernsthaft an Spring denken, wäre das eine Empfehlung.

    Viele Grüße

    Karsten

  2. Hölle, Hölle, wenn man mal nicht aufpasst. Der Jürgen heißt natürlich Höller. Danke Karsten.

    Code Generierung ist aus meiner Sicht eine nette Unterstützung, wenn man weiß, was einem da so generiert wird. Ansonsten werden spätere Anpassungen extrem schwierig.

    Mein Vorschlag für Leute, die sich Spring einmal anschauen möchten ist, dass sie sich ein Modul von Spring (z.B. Spring MVC) aussuchen und eine Demo bauen oder es in die eigene Anwendung integrieren.

    So kann man sich mit der Salami Taktik (Stück für Stück) Spring erschließen und die Vorteile dieses Frameworks nutzen.

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