Radiotracker – Internetradio komfortabel aufnehmen

radtiotracker logo

So lange ist es noch gar nicht her, da habe ich vor meinem Radiorekorder gesessen und von Hand die Aufnahmetaste bedient um aus dem Radio Musik aufzunehmen. Die Pausen musste man dabei ziemlich genau erwischen, denn eine Nachbearbeitung war nur bedingt möglich. Mit dem Internet und den Internet Radios hat sich diese Situation entscheidend geändert.

Internetradio stellt heute noch eine der wenigen legalen Möglichkeiten dar, kostenlos Musik aus dem Internet mitzuschneiden. Die dafür benötigten kostenlosen oder kommerziellen Programme unterscheiden sich teilweise stark in ihrem Funktionsumfang.

Die kommerzielle Software Radiotracker gehört unter Windows mit seinem großen Funktionsumfang sicher zu den komfortabelsten Vertretern seiner Art. Auf Anfrage des Herstellers RapidSolution habe ich mir diese Software mal etwas genauer angesehen.

Hören und Aufnehmen von Internet Radios kann man mit den meisten Programmen. Oft werden auch gleich der Titelname, Interpret und das Album mit in den mp3 Dateien (als ID3 Tags) abgespeichert.

radtiotracker cover und liedtexte

Radiotracker holt zu den Titeln aber auch noch gleich die Cover und auf Wunsch sogar die Liedtexte.
Die Lieder lassen sich nach iTunes, Winamp und Windows Media Player exportieren oder gleich auf einen mp3 Player (wie den iPod) übertragen. Wer seine Musik lieber im Auto hören möchte und keinen mp3 Player Anschluss hat, kann direkt aus Radiotracker heraus die Lieder auf eine CD brennen.

Eine Besonderheit stellt sicherlich die Möglichkeit dar, Klingeltöne zu erstellen. Als Quelle dafür kann man nicht nur die aufgenommenen Titel, sondern auch eine CD oder manuelle Aufnahme verwenden. Ein Schnittwerkzeug mit Fadern zum Ein- bzw. Ausblenden und Probehören ist integriert. Die damit generierten Klingeltöne können in den Formaten mp3, amr und mmf auf dem PC abgespeichert werden. Alternativ kann man sie per WAP gleich auf das Handy laden, was aber zusätzliche Kosten verursachen kann.

Vorbei sind auch die Zeiten in denen man mühsam das Draufquatschen des Moderators auf den Anfang des Titels herausschneiden musste. Radiotracker bietet dafür ein einfach zu bedienendes Schnittmodul, mit dem auch Unerfahrene zum Ziel kommen.

Die Einfachheit der Bedienung zieht sich durch alle Module. Alles ist da, wo man es erwartet. Die Oberfläche ist aufgeräumt. Nur die Senderverwaltung kommt etwas altbacken daher (funktioniert aber tadellos). Senderlisten können gespeichert und über die Community Seite von Radiotracker ausgetauscht werden.

Neben den Internetradios unterstützt Radiotracker auch die Web Communities Last.fm, Pandora, Soundclick und iJigg, sowie die Aufnahme von Podcasts.

Das „Killerfeature“ für mich ist allerdings der Musicfinder (nur in der Platinumversion), über den man seine Musikwünsche von den Lieblingsinterpreten bis zu den Lieblingsliedern angeben kann. Die Wunschliste wird dann auf alle Sender angewendet, die diese Musik spielen (was in meinem Fall ca. 3500 waren). Um doppelte Titel zu vermeiden kann man mit Ausschlussfiltern (auf Ordnern oder selbst definiert) arbeiten. Weiterhin besteht die Möglichkeit die Aufnahme zeitlich über Jobs zu begrenzen.
So bleiben keine Wünsche offen.

Folgende Vor- und Nachteile haben sich für mich beim Test herausgestellt:

Vorteile:

  • einfache Bedienung
  • großer Funktionsumfang (Schnittmodul, Brennfunktion, Klingeltongenerator …)
  • Auswahl bestimmter Musik über den Musicfinder
  • Export an Mediaplayer Soft- und Hardware

Nachteile:

Nachteile konnte ich beim Test nicht feststellen. Nur Versionen für Mac und Linux würde ich mir wünschen, da ich aus Sicherheitsgründen ungern mit Windows ins Internet gehe.

Fazit:

Wer eine Software zum Mithören und Mitschneiden von Internetradio sucht, die einfach zu bedienen ist und einen großen Funktionsumfang bietet, ist mit Radiotracker gut beraten. Die 19,90 € für die Premiumversion und die 29,90 € für die Platinumversion sind gut investiert (Windows vorausgesetzt). Den Musicfinder gibt es allerdings erst in der teureren Version. Für mich ist er jedoch das „Killerfeature“ dieser Software.
Wer sich Radiotracker erst einmal anschauen möchte, kann dies mit der kostenlosen Demoversion tun, bei der die ersten 25 Titel frei geladen werden können. Danach ist ein Upgrade auf die Premium- oder Platinumversion erforderlich.

Verlosung:

Mit ein bißchen Glück könnt Ihr jedoch eine von insgesamt 3 Lizenzen vom Radiotracker gewinnen, die mir RapidSolution freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat. Alles was ihr dafür tun müsst, ist bis zum 30.06.2009 einen Kommentar zu diesem Beitrag zu schreiben.
Also, was sind Eure Erfahrungen beim Aufnehmen von Internetradio? Setzt Ihr bereits Radiotracker ein? Mit welcher Hard-, Software und welchem Betriebssystem greift ihr auf Internetradio zu?

Die Verlosung erfolgt natürlich unter Ausschluss des Rechtsweges. 🙂

Links:

Radiotracker download
Meine Beiträge zum Thema Internetradio

Screenshots:

radtiotracker oberfläche
radtiotracker sender verwalten
radtiotracker export zu mediaplayern

radtiotracker klingelton generator
radtiotracker schnittwerkzeug
radtiotracker musicfinder

radtiotracker musicfinder

Update:

Die Gewinner stehen fest und bekommen den Lizenz Key von mir zugesandt. Viel Spaß mit Radiotracker und vielen Dank an RapidSolution.

gewinner der 3 RAdiotracker Lizenzen

Update:
Radiotracker ist Bestandteil des neuen Audials One 4, das ich testen durfte und von dem bis zum 30.11.2009 3 Lizenzen hier im Blog verlost werden.

11 Kommentare

  1. Nutze zur Zeit das kostenlose Clipinc, das aber die Musikfindefunktion nicht bietet. Werde mir mal die Demo vom Radiotracker angucken. Noch ein Hinweis: Mit so einer Software bekommt man jede Festplatte schnell voll!

  2. […] wirklich Spass macht. Alles was ihr dafür tun müsst, ist bis zum 30.06.2009 einen Kommentar zum Beitrag meines Radiotracker Tests zu schreiben. Lesezeichen […]

  3. Paulinchen · · Antwort

    Kann ich gewinnen, Biiiiiiiiiiiiiitte, habe bisher noch nie so was ausprobiert und bin ganz neugierig, wie das so funktioniert!!!

    Ganz liebe Grüße aus Mittelhessen

  4. Gude Gero, kann man denn als Speicher für die Temp-Dateien des Radiotrackers auch externe Datenträger (USB-Festplatte, Speicherkarte, Stick oder Netzwerkfreigabe) angeben?
    Mein interne Platte hat nur 40 GB!

    Ich frage, weil das bei Clipinc nicht geht. Da ist dann regelmässig die Platte voll und man muss umkopieren. 😦

    1. Sowohl der Ausgabe Ordner, als auch der temporäre Ordner sind in den Optionen vom Radiotracker einstellbar. Dadurch lassen sich auch Netzwerkfreigaben für temporäre Dateien nutzen.

  5. Peppie · · Antwort

    Klasse Programm. Vorallem sehr komfortabel. Aber ich stimme Modelleisenbahn zu – die Platte ist schnell voll.

  6. Begginator · · Antwort

    Nutze bisher auch Clipinc. Aber irgendwie wie fehlt mir da was.
    Probiere auf Grund des ausführlichen Überblicks hier mal diesen Radiotracker aus.

  7. […] könnt und welche Features Radiotracker beim Aufnehmen von Internetradios bietet könnt ihr in diesem Beitrag […]

  8. Torsten · · Antwort

    Schöner Blog. Ich selbst benutze bisher Internet-Radio, um spezielle Stilrichtungen zu hören, die im „normalen“ Radio nur selten zu finden sind. Ein nettes Programm hierfür ist z.B. Phonostar.

  9. […] nicht all zu langer Zeit, wurde ich gebeten den Radiotracker von RapidSolution zu testen. Die Platinversion dieser Software konnte (Windows vorausgesetzt) alles, was ich mir beim Umgang […]

  10. […] durfte bereits mit dem Radiotracker und AudialsOne zwei Produkte aus dem Hause RapidSolution testen. Nun hat RapidSolution mit Tunebite […]

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