Mein Weg zum Mac – Teil 2

Im ersten Teil meines Wegs zum Mac habe ich über die tolle Hardware berichtet, die Apple unter das Volk bringt.
Jetzt, da die aktuelle Ausgabe des Digitalen Grundrauschens vom Umstieg auf Apples Betriebssystem handelt, will ich meine Erfahrungen beim Wechsel auf MacOs X in diesem 2. Teil unterbringen.

Um es vorweg zu nehmen, für mich gibt es neben viel Licht auch ein wenig Schatten (doch dazu später). Viel Licht heisst vor allem, dass die Software wesentlich besser auf die Hardware angepasst ist. Das verwundert nicht so sehr, da die Entwickler sich auf eine überschaubare Anzahl von „Blech“ konzentrieren können.

Wächst man wie ich allerdings mit Windows und Linux Systemen auf, so bedeutet der Umstieg auf MacOs erst einmal mehr Arbeit mit der Maus, bis man die gängisten Tastaturkürzel gelernt hat. Dabei war es für mich z.B. neu, dass man Dateien dadurch öffnen kann, dass man sie beherzt auf ein Icon im Dock zieht, anstatt einen „Öffnen“ Dialog zu benutzen.

Wichtig für mich ist das zugrunde liegende Unix auf das man mit dem Terminal Programm zugreifen kann, was allerdings die wenigsten Mac Benutzer verwenden oder gar kennen werden.

Überhaupt ist MacOs sehr Familien tauglich. Die Kindersicherung erlaubt es den Eltern die Zeit ihrer Kinder vor dem Computer genau zu bemessen und auch der Internetzugang kann auf für die Jugend unbedenkliche Seiten eingeschränkt werden.

Das alles und noch ein paar Kleinigkeiten mehr, sind für mich die Highlights von MacOs, die mir die Arbeit am Computer erleichtern.

Was mich persönlich stört, ist der Finder, der weder eine geteilte Ansicht bietet, noch vernünftig mit ftp oder ssh für entfernte Computer umgehen kann (ich habe dabei mehrfach Abbrüche erlebt). Und auch das ansonsten recht einfache Update der Anwendungen, weiss nicht so recht zu begeistern, wenn man schon einmal mit apt unter Linux gearbeitet hat.

Trotzdem würde ich mir nie Windows auf meinen Mac installieren. Aber ein virtualisiertes Linux (Kubuntu 8.10) gönne ich mir schon. 🙂

nützliche Tastaturkürzel (vielen Dank an das Grundrauschen):

  • Im Application Switcher (⌘+⇥) können Programme mit “⌘+Q” auch gleich beendet werden
  • Einschlafen (⌥+⌘+⏏) , Neustart (⌃+⌘+⏏), Runterfahren (⌃+⌥+⌘+⏏), Abmelden (⌘+⇧+Q)
  • Screenshot von Bereich machen — in Leopard noch besser (⇧+⌘+4), die Screenshots werden dabei auf dem Desktop (Schreibtisch) abgelegt
  • Alltags-Tastenkombinationen “⌘+S” (Speichern), “⌘+,” (Einstellungen), “⌘+P” (Drucken), “⌘+Q” (Programm beenden), “⌘+W” (Fenster schließen)
  • “⌘+Y” Vorschau für ein oder mehrere Dateien anzeigen
  • Finder “⌘+⇧+A” » Programmeordner
  • Papierkorb mit ⌥ anklicken öffnet diesen

ein Kommentar

  1. Danke fuer die Blumen. Die Shortcuts haben wir doch gerne Preis gegeben. 😉

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