Kubuntu 8.10 auf Virtualbox 2

Kubuntu Logo

Wie schon berichtet hat mich Parrallels 3 schwer enttäuscht und musste daher Virtualbox als Virtualisierungslösung weichen. Was man bei der Installation beachten sollte möchte ich an dieser Stelle kurz nachreichen.

Als erstes sollte man sich für die Installation von Kubuntu ein aktuelles ISO Image aus dem Download Bereich herunterladen.
Dann erstellt man unter Virtualbox eine neue virtuelle Maschine und gibt im cdrom Dialog das heruntergeladene Kubuntu Image an. Beim Audio Dialog sollte man unbedingt CoreAudio auswählen, da ansonsten die Lautsprecher stumm bleiben. Ansonsten habe ich mit den im Screenshot sichtbaren Einstellungen gute Erfahrungen gemacht.

Nach dem Start der virtuellen Maschine (VM) durchläuft man dann ganz normal die Installationsroutine von Kubuntu. Ist man damit fertig, kann man das ISO Image wieder aus der cdrom Einstellung der virtuellen Maschine entfernen.

Um die Bildschirmauflösung ändern zu können und eine bessere Maussteuerung zu haben muss man die Virtualbox Gasterweiterungen installieren. Wählt man diesen Menüpunkt aus dem Menü Geräte aus, kann man danach über den Menüpunkt CD/DVD-ROM Geräte das ISO Image VBoxGuestAdditions.iso einbinden.
Eine weitere Voraussetzung ist das Kubuntu Paket build-essential. Das installiert man am einfachsten über die Kommandozeile (Terminal) innerhalb der VM mittels apt.

sudo apt-get install build-essential

Sind alle Vorbereitungen kann man die Kommandozeile gleich offen lassen um die CD zu mounten und das Installationsskript mit root (Administrator) Rechten auszuführen. Danach sollte die virtuelle Maschine durchgestartet werden.

sudo mount /media/cdrom0
cd /media/cdrom
sudo ./VBoxLinuxAdditions-x86.run

Was danach noch bleibt, ist Kubuntu multimedia fähig zu machen, sprich:

  • Flash installieren [5]
  • mp3 Support installieren. Dazu ruft man am besten eine mp3 Datei auf und folgt den Anweisungen

VirtualBox bietet auch die Möglichkeit von gemeinsamen Ordnern. Die Installation ist ein bisschen tricky [4] aber aus meiner Sicht völlig unnötig, da es eine bessere Alternative gibt und zwar die Netzwerkordner, die man über ssh (gesicherte Verbindung) von Kubuntu zum Mac aufbauen kann.

Einzige Voraussetzung dafür ist ein ssh Server auf dem Mac, der aber in MacOs Leopard enthalten ist und über Systemeinstellungen > Sharing > Entfernte Anmeldung aktiviert werden kann. Ist das erledigt, kann man unter Kubuntu im Dateimanager (Dolphin) im Bereich Netzwerk den Netzwerkordner hinzufügen. Als Typ muss man dann Sichere shell (ssh) auswählen und noch die IP Adresse des Mac, Benuterzname und Passwort, sowie den Pfad zum Home Verzeichnis (oder einem beliebigen anderem Ordner) angeben.

Fertig!

Fazit: Um wieviel schwieriger die Installation einer VM unter Virtualbox als unter Parallels ist, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, dass zu einem freien Betriebssystem eine freie Virtualisierungslösung viel besser passt.

Oder was meint ihr?

Resourcen:
[1] ubuntuusers – VirtualBox/Installation
[2] ubuntuusers – VirtualBox/Benutzung
[3] lowendmac – VirtualBox: A Free, Open Source Way to Run Windows and Linux on Your Intel Mac
[4] The Bonobo Journal – Tips on running Sun Virtualbox
[5] ubuntuusers – Flash installieren

ein Kommentar

  1. Im Grunde genommen ist das ne positive Geschichte, ich bin mir nur unsicher, ob das auf Dauer umsetzbar bleibt.

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